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Be Human
Für ein nachhaltiges Afrika

Good Governance Debate Series (GGDS)

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Projektbeschreibung:

In einer Ära fortschreitender Demokratisierung, von Revolutionen und globaler Finanzkrise, reicht es nicht aus, in den Entwicklungsländern lediglich professionelle Arbeit zu leisten. Es geht auch darum, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese an entsprechenden Stellen auf überzeugende Weise zu Gehör zu bringen. Gerade durch sachliche und klare Kommunikation und überzeugende Argumentation werden positive Veränderungsprozesse und demokratische Entwicklungen gefördert. Deshalb wird das Motto “Its People who are able to voice out their ideas and opinions convincingly that makes the difference” deutlich. Das Pilotprojekt Good Governance Debate Series (GGDS) 2012 versucht, die Fähigkeiten von Fachleuten, die in Deutschland Studiengänge im Themenbereich der Entwicklungsländer absolviert haben, bezüglich Rhetorik, Forschung und Präsentation zu verbessern. Das Netzwerk African Good Governance Network (AGGN) organisiert in Kooperation mit dem Verein Community Level Environmental Awareness Network Foundation (CLEAN-AFRICA) einen Workshop und einen Debattierwettbewerb über Themen, die sich mit verantwortungsvoller Führung und Entwicklung in Afrika beschäftigen. Diese Veranstaltung ist als Folge der Tagung BRAIN-GAIN 2011 entstanden, bei der AGGN und CLEAN-AFRICA festgestellt hatten, dass eine nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolle Führung in Afrika in enger Beziehung zueinander stehen. Verantwortungsvolle Führung als Konzept hat sich im (entwicklungs-)politischen Diskurs immer weiter verankert. Das Konzept hat mittlerweile alle Bereiche durchdrungen und ist Bestandteil allgemeingültiger Prinzipien und Werte verschiedener Länder der Erde geworden. Es ist zum allgemeingültigen Kriterium bei der Beachtung demokratischer und rechtsstaatlicher Richtlinien geworden.

Verantwortungsvolle Führung ist die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung einer Gesellschaft, die auf einer guten innerstaatlichen Politik basiert. Sie zeichnet sich durch eine nachhaltige Wirtschaft, eine effiziente Regierung und Zivilgesellschaft sowie durch eine erfolgreiche Privatwirtschaft aus. Dazu gehören auch eine demokratische Einbindung der Bürger, eine hinreichende Mobilisierung von Ressourcen und deren gerechte Verteilung sowie die Beachtung rechtsstaatlicher Prinzipien. Aus diesem Grund ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sich bei den meisten Studierenden in Aufbaustudiengängen, die sich auf Entwicklungsbezogene Themen beziehen, um mögliche zukünftige Führungskräfte handelt. Deshalb müssen sie Diskussions- und Debattierfähigkeiten in den verschiedensten Politikbereichen entwickeln und trainieren, um für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet zu sein, dadurch Dialoge zu fördern und nicht in unnötigen Konflikten zu eskalieren. An dieser Stelle startet AGGN in Zusammenarbeit mit CLEAN-AFRICA e.V., eine Diskussions- und Debattierreihe, um das Interesse an einer guten Diskussionskultur zum Themenbereich der verantwortungsvollen Führung bei den Studierenden in Deutschland zu wecken.

Zweck der Diskussion über verantwortungsvolle Führung:

  1. Förderung von Diskussionen zum Themenbereich “Verantwortungsvolle Führung in Afrika”
  2. Nutzen und Trainieren der rhetorischen Fähigkeiten möglicher Führungskräfte in Entwicklungsländern und ihrer deutschen Kolleginnen und Kollegen
  3. Förderung der Kooperation und Netzwerkarbeit in Deutschland zwischen verwandten Kursen im Aufbaustudium mit Bezug zu Entwicklungsländern
  4. Stärkung des Durchsetzungsvermögens von Experten bei öffentlichen Diskussionen, um deren Fähigkeiten beim Artikulieren von Meinungen und Ideen zu verbessern

Ziele des Wettbewerbs:

  1. Initiierung und Verbreitung von Good Governance Debatte Series (GGDS) unter Aufbaustudiengängen mit Bezug auf Entwicklungsländer auf 75% bis 2015
  2. Veröffentlichung dieser Aktivitäten für Aufbaustudiengänge mit Bezug auf Entwicklungsländer in den führenden deutschen Medien bis 2015
  3. Ermutigung zukünftiger afrikanischer Führungskräfte, sich verstärkt an Dialogen und Diskussionen anstelle von Konflikte zu beteiligen

Zielgruppe:

  1. Hochschulabsolventen und Doktoranden mit Schwerpunkt Entwicklungsländer
  2. Wissenschaftler und Forscher mit Schwerpunkt Entwicklungsbezogene Themen
  3. Entwicklungshelfer und an der Entwicklungsarbeit in Afrika interessierte Personen

Programm-Organisatoren:

Team Member
Freda Marful
Vereinsvorsitzende
Team Member
Andrew Chilombo
Landeskoordinator CLEAN-ZAMBIA
Team Member
Dr. Alexander Boakye Marful
Program-Direktor

Kontakt

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